Die Moxatherapie, eine aus den kälteren, im Norden gelegenen Bergregionen Chinas stammende Therapie, dient der Behandlung von Leere- und Kältezuständen, indem Akupunkturpunkte mit glimmenden Beifußkraut erwärmt werden. Das Beifusskraut brennt langsam und gleichmäßig und erzeugt eine milde und zugleich tief eindringende Wärme.
Wirkung:
Die von außen zugeführte Wärme vertreibt nach Vorstellungen der traditionellen chinesischen Medizin Nässe und Kälte. Es verbessert die Gewebedurchblutung, regt die Organfunktionen an, stärkt die Immunabwehr und wirkt ausgleichend.
Praktische Anwendung:
Die glühende Moxazigarre wird etwa 1-2 cm über die Haut gehalten. Je nach Reaktion des Patienten kann man den Abstand verringern oder vergrößern. In der Regel werden die Punkte so lange behandelt, bis eine Rörung der Haut auftritt oder der Patient intensive Wärme empfindet.
Indikation:
Durch das Erwärmen der Akupunkturpunkte wird dem Körper Energie in Form von Wärme zugeführt.
- Schwächezustände
- depressive Verstimmungen
- Erschöpfungszustände
- Hypotonie
- Durchblutungsstörungen
- Chronische Erkrankungen
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