Zwei Dinge trüben sich beim Kranken:
der Urin und die Gedanken (Eugen Roth)
Die traditionelle Urin- Funktionsdiagnostik stellt eine Verknüpfung der heutigen klinisch wichtigen Urin- Untersuchungsmöglichkeiten in der täglichen Naturheilpraxis mit der alten Harnschau dar.
„Der Harn des Patienten gehört zu den Erscheinungen, durch welche sich eine Krankheit äußerlich kund gibt, denn der Harn eines Kranken, und möge es sich nur um die leichteste Erkrankung handeln, sieht niemals so aus wie in gesunden Tagen desselben Menschen, sondern zeigt eine ganze Reihe mehr oder weniger hervortretender Veränderungen. Der Harn fehlt daher niemals unter den Symptomen, durch welche sich irgendeine Krankheit äußert.“
Auffälligkeiten im Urin stehen in Beziehung zu den Organsystemen:
Die Verdauungsorgane Magen, Bauchspeicheldrüse, Dünndarm, Dickdarm, Leber und Gallenblase bilden eine funktionelle Einheit. Störungen in diesen Organsystemen haben gravierende Auswirkungen auf den gesamten Organismus und stehen in Wechselwirkung zur Niere.
Diese Urinuntersuchung ermöglicht einen groben Überblick über die Funktion von Herz-Kreislaufsystem, Nieren, Galle, Bauchspeicheldrüse, Leber und Zustand der Darmschleimhaut. So kann man z.B. im Urin eine Herz-Kreislaufschwäche erkennen.
Die aussagekräftige Ganzheitsdiagnose der traditionellen Harndiagnostik liefert eine Vielzahl relevanter Parameter und Informationen, die äußerst gut in ein naturheilkundliches Therapiekonzept umzusetzen sind.
Durchführung der Urin- Funktionsdiagnostik:
Zur Untersuchung wird normalerweise der frische Morgenharn des Patienten verwendet. Nach einer ersten, allgemeinen Beurteilung (Farbe, sichtbare Inhaltsstoffe, pH-Wert) werden vorbereitete Reagenzgläser (6 Teströhrchen) mit Urin befüllt.
Durch Zugabe verschiedener Reagenzien (z.B. Natronlauge, Schwefelsäure, etc.) kommt es zu unterschiedlichen Reaktionen und deutlich erkennbaren Veränderungen (-> Phänomene). Die anschließende „Kochprobe“ bedingt - durch den Temperaturunterschied - weitere Reaktionen und Veränderungen (Farbveränderungen, Präzipitationen und Bläschenbildung) des Harns. Primärdiagnostisch werden die 6 Teströhrchen und die jeweils sichtbaren Phänomene zu den unterschiedlichen Organfunktionen in Beziehung gebracht.
Am Ende erfolgt die Verknüpfung der Anamnese mit den Befunden aus der Urin – Funktionsdiagnostik und der Therapieplan wird erstellt.
Die Labordiagnostik ist von entscheidender Bedeutung bei der Diagnosestellung. Eine Verdachtsdiagnose kann bestätigt oder ausgeschlossen werden.
- Moderne Darmfloradiagnostik
- spezielle Stuhldiagnostikprogramm für Neugeborene, Säuglinge und Kleinkinder
- Vaginalfloracheck
- Vital- und Stoffwechselanalyse
- Blutuntersuchungen im Labor mit Interpretation und unter Berücksichtigung der psychologischen Komponente. Es gibt verschiedene Laborprofile:
- große Routine für Mann und Frau mit/ ohne Tumormarker und mit/ ohne Fettstoffwechsel
- kleine Routine
- Schilddrüsenprofil
- Rheumaprofil
- Nierenprofil
- Haarausfallprofil
- Leberprofil
- Pankresaprofil
- Gefäßprofil
- Hormonprofil
- 88 Einzelallergene
- Vitalprofil
- Tumorvorsorgeprofil
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- Spenglersan Kolloid Blut- Test in der Naturheilpraxis PiKa durchgeführt
- traditionelle Urinuntersuchung in der Naturheilpraxis PiKa durchgeführt
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